Sammlung

Durch besondere Exponate, wie z. B. einen altgermanischen Bohlenweg aus der Zeit um 800 v. Chr., mit Text- und Bildtafeln, Modellen und Nachbauten in Originalgröße, mit Geräten, Fahrzeugen und Maschinen wird die Chronologie in Straßenbau- und Verkehrstechnik den Besuchern vor Augen geführt. Kinder und Erwachsene können erfahren, wie vielfältig Straßen sind, welche Bedeutung ihnen für die Menschheit im Allgemeinen zukommt, welch hohes Niveau die Ingenieurkunst auch bereits in den vergangenen Jahrhunderten haben musste, um zum heutigen Stand der Technik zu gelangen.

Zu allen Zeiten galt es, das Bedürfnis der Menschen zu befriedigen, schnell und sicher von einem Ort zum anderen zu gelangen. Dafür mussten Verkehrswege und Fahrzeuge geschaffen werden, die den Ansprüchen der Zeit genügten. Im Deutschen Straßenmuseum wird daher auch dieser Aspekt behandelt, sei es die Planung und Konstruktion von Straßen und Brücken, die Entwicklung vom hölzernen Rad bis zur Auswirkung der Motorfahrzeuge mit Gummireifen auf die Befestigung der Straßenoberflächen oder die Ausstattung der Verkehrswege mit Zeichen, Signalen und Schutzeinrichtungen. Aber auch Archäologie, Landschaftspflege, Umweltschutz und Baustoffrecycling sowie der Schutz von Menschen und Tieren vor den Gefahren des Verkehrs haben im Museum ihren Platz gefunden. Natürlich gehören auch die Aspekte des Straßenbetriebes, der Straßenunterhaltung und der Straßenverwaltung dazu.